WISSEN

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W12 Wissensplattform "Seilzugang.ch"

"Manolo" ist der nimmermüde Geschäftsführer der Firma Seilzugang.ch. Sein Bildungsweg führte tief in die molekularen Strukturen der Kunststoffe. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass er seinen Wissensdrang mit Versuchen stillt und diese minutiös aufzeichnet. Dank seinen langjährigen Erfahrungen als Alpinist, ARS-Mitglied, Höhenarbeiter und Ausbildner kann er die Kenntnisse wertvoll vernetzen.
Er ist zudem die neue Ansprechperson des Ausbildungszentrum "Kubel" des Schweizer Begführerverbandes.

Homepage-Bereich "Wissen" von Seilzugang.ch

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W11 "Vom 3x3 zum 4x4"

Das 3x3 hat, zusammen mit anderen didaktischen Tools, mit grosser Wahrscheinlichkeit die relativen Unfallzahlen von Lawinenereignissen nach unten gedrückt. Bei der Analyse von Unfällen stolpert man nicht selten über Elemente in der Ereigniskette, welche nicht eindeutig den klassischen 9 Feldern zugeordnet werden können. Ein Ansatz dazu könnte der Einfluss von "zivilisatorischen" Elementen sein welche nicht eindeutig beeinflusbar sind.
Symbolbild links: www.alpenverein.de, vom Karrikaturisten "Sojer am Berg"  

Klassisches "3x3" von J+S für Skitouren
"3x3" auf den Bergsport adaptiert aus "Bergundsteigen 2/06"
Ansatz des Kernausbildungsteam "KAT" mit dem "4x3"
Ansatz für ein "4x4"

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W10 Planungsansatz: Handlungsraster PSAgA und Seilzugangstechnik 

Für komplexe Situationen in der Seilzugangstechnik genügen die allgemein gültigen Regeln oftmals nicht mehr. Die Ursachen für Unfallereignisse beruhen, im analytisch betrachtet, nicht auf dem Übertreten von Regeln, sondern aufgrund einer ungünstigen Konstellation von physikalischen Zuständen und der menschlichen Verhaltensweise. Deshalb wird der Ansatz des klassischen "3x3" aus der Lawinenkunde verwendet. Diese Systematik wurde bereits auf andere Bereiche des Outdorsports ausgeweitet. Weshalb soll dies in der Seilzugangstechnik nicht erfolgsversprechend sein? Der physikalischen Energie ist es Wurst, ob sie in der Freizeit oder im Arbeitsalltag generiert wird.

Entwurf: 4x4 Planungstool "Absturzschutz"

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W9 Betonschrauben im Speleo-Vorstoss 

Speleologen haben besondere Voraussetzungen um (zeitlich) weitab von der Zivilisation in unbekanntes Terrain vorzustossen: Begrenzte Bohrenergien und ein mühsamer Materialtransport. Für Verankerungen lohnt es sich somit, die im Beton bewährten Schrauben zu prüfen: bei geringen Bohrlochdurchmessern ergeben sich bereits hohe Auszugs- und Abscherwiderstände - Im Beton. Ob sich das auch für Naturgesteine eignet, haben sich Florian und Rolf genauer angeschaut

Dokumentation als PDF (D+F)
Link zur Szene der Höhlenforscher
Dokumentation auf Englisch


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W8 Planungsraster: das 4x4 des Canyoning 

Was im Winteralpinismus begann, im Sommerbergsport und im Tyroliennbau seine Fortsetzung fand, ist nun auch in den Canyoningsport adaptiert worden. Der Verein "bachab.ch" gibt im Moment so richtig Gas, um den Sport wegzusteuern vom "Teufelsritt auf Todeswellen" zu einer gesellschaftlich etablierten Sportart. Die relativen Unfallzahlen sind vergleichbar oder tiefer als bei anderen - z.T. gesellschaftlich etablierten -Sportarten (Alpinismus, Wildwasser- und Luftsportarten, Speleologie). Zwei Tools unter vielen für die Tourenplanung finden sich hier:

"4 x 4" des Canyoning (bei "C" schauen)
Aktuelle Verhältnisse Schweiz



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W7 Test von Hardware mit vereisten Seilen 

Seilgeräte werden in der Regel in laborähnlichen Bedingen geprüft. In der Praxis sind oft unwirtliche Bedingen anzutreffen: Staub, Lehm, Wasser, Eis, Zementbojake und diverse andere Chemikalien können das Verhalten der Geräte auf den Seilen entscheidend beeinflussen. Was sicher einen grossen Einfluss hat sind Schneepartikel welche in die Zacken von Seilklemmen gelangen - während der Bewegungsphase leicht tauen - und dann gefrieren. Dshalb sind Zusatzmassnahmen unabdinglich. "Maegu" von trebuswiss.com hat dich der Sache einmal angenommen und einen kleinen Bericht verfasst. Anzumerken ist jedoch, dass die Versuche am statischen Ort erfolgten. Andere Ergebnisse würden sich einstellen, wenn die Geräte über die Seile gleiten würden.

Versuchsbericht

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W6 Tyroliennebauten

"Seilbähnlibauten" gehören meistens zu den Kernerlebnissen in Jugendlagern mit grossen Seilaffinitäten. Aufgrund von wenigen, aber gravierenden Unfällen wurden die Sicherheitsanforderungen erhöht. Allerdings Stand der Fokus auf der Robustheit der Tragseile. Gefährlicher sind jedoch die wiederkehrenden Handlungen beim Betrieb der Seilbahn.

"6 x 4" des Tyroliennespasses
Schwingungsversuch bei vorgespannten Seilen
Aufmunterung für nur 1 technisch einwandfreies Tragseil


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W5 Karabiner-Schwellbeanspruchung bei Slacklines

Fast in jedem Sportlager wird zu Trainings- und Erholungs- und Gesellschaftszwecken eine Slackline aufgebaut. Die auftretenden Kräfte sind i.d.R. bedeutend unterhalb der Leistungsgrenze der Karabiner (>20kN). Durch die dauernde Vibration im Bereich von 5kN werden die Karabiner unzähligen Lastzyklen ausgesetzt. Diese erzeugen Ermüdungsbrüche, welche vor allem den Aluminiumkarabinern zusetzen. Stahlkarabiner haben eine deutlich höhere Robustheit bezüglich diesen Einwirkungen.

Untersuchung Schwellbelastungen bei Karabinern 
Sicherheit beim Slacklinesport

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W4 improvisierte Verankerungen in Canyons


zwingende Ankerpunkte in Canyons sind häufig an exponierten Stellen angebracht, welche dem Hochwassereinfluss ausgesetzt sind. Nicht selten werden wird der erfahrene Canyonist gefordert , sein Erfahrungsrepertoir ganz auszubreiten um improvisierte und sichere Ankerpunkte zu schaffen. Im Mandat des Vereins bachab.ch konnte ich zwei Kurse durchführen - wobei ich selber überrascht war welche Kreationen möglich waren. Wer gerne mal eine geführte Tour machen will unter seriöser Führung: der Franz ist sehr zu empfehlen - schlucht.ch

Dokumentation improvisierte Verankerungen 2019
Ergänzungen von 2020

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W3 Hakentest in Konglomerat


In den nördlichen Voralpen finden sich einige Klettergärten im Konglomerat (Nagelfluh). Da fragt sich mancher Kletter, ob das Zeugs selber - und die Haken darin überhaupt halten. Ruedi Hutter hat in der Nähe von Sitterdorf TG über mehrere Jahre mit vielen Gehilfen des SAC Bodan die Felsen eines fossilen "Sitter-Mäanders" gesäubert und schöne, aber gewöhnungs-bedürftige Routen eingerichtet. Mit der Zeit sind Fragen bezüglich der Hakenfestigkeit aufgetaucht. Ruedi wollte es wissen und Versuchshaken in ausgewählte Felspartien gesetzt und Auszugstest gemacht. Für den schnellen Leser das Resultat vorweg: Man kann getrost weiter Klettern....
 

Versuchsbericht

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W2 Internetseite von Seth Fröhlich


Seth macht sich permanent Gedanken zu technischen Finessen im Bergsport: In mannigfaltiger Kombination verwebt er Seile, Reepschnüre, Karabiner und andere Sicherungsausrüstungen zu erstaunlichen Kombinationen. Auch in Kartenkunde, vermag er so einige unbekannte Details zu erklären. Zudem ist er gut vernetzt zu spezialisierten Fachleuten - und kann helfen die richtige Bergliteratur zu finden. Schauen Sie mal unter "Tipps und Tricks".

www.bergabenteuer.ch
Film: Rücklaufsicherung mit modifiziertem HMS

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W1 Seilrisse


Seit dem geschichtsträchtigen Seilriss vor mehr als 150 Jahren anlässlich der Erstbesteigung des Matterhorns hat sich in technischer Hinsicht einiges getan. Dies hängt im Wesentlichen mit der Entdeckung der elastischen Polyamidfaser zusammen. Bis Ende des 20.Jahrhunderts nahmen solche Seilrisse ab - ja gemäss den Normstürzen kann ein Seil quasi gar nicht mehr reissen.
In jüngerer Vergangenheit sind solche Ereignisse jedoch wieder häufiger. Gründe dafür sind die veränderte Verhaltensweise der Alpinisten und die Einwirkungen welche in der Normprüfung bis jetzt nicht simuliert werden.

Das "Alpinforum 2020" in Innsbruck hat einen Beitrag darüber verfasst.

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Andreas Brunner
Moos 101
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